17.06.2016: Grundhafte Sanierung des Notweges nach Ostrau im Nationalpark

Ab kommenden Montag, den 20.06. wird die Nationalparkverwaltung den Notweg nach Ostrau durch den Nassen Grund grundhaft sanieren.

Diese altehrwürdige Stützmauer des Waldweges im Nassen Grund im Nationalpark muss für eine sichere Befahrbarkeit im Hochwasserfall grundhaft saniert werden. Dies ist erforderlich aufgrund der Funktion als Notweg für den Bad Schandauer Ortsteil Ostrau. Foto: Archiv Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz; Katrin Jäpelt

Diese altehrwürdige Stützmauer des Waldweges im Nassen Grund im Nationalpark muss für eine sichere Befahrbarkeit im Hochwasserfall grundhaft saniert werden. Dies ist erforderlich aufgrund der Funktion als Notweg für den Bad Schandauer Ortsteil Ostrau. Foto: Archiv Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz; Katrin Jäpelt

Technisch handelt es sich vor allem um eine anspruchsvolle Sanierung einer aus Sandstein bestehenden Stützmauer. Deren Standfestigkeit ist nicht mehr gegeben. Die Nationalparkverwaltung ließ Gutachten und Genehmigungs- sowie technische Planungen erstellen und holte die erforderliche naturschutzrechtliche Genehmigung ein. Damit hat sie die Voraussetzungen für die Arbeiten geschaffen.

Im Hochwasserfall kann die Erreichbarkeit des Bad Schandauer Ortsteils Ostrau nur per Einbahnstraßenregelung über den Nassen Grund und den Ostrauer Berg gewährleistet werden.

Bad Schandaus Bürgermeister Thomas Kunack: „Für die Stadt Bad Schandau, ist es von großer Bedeutung, dass die Erreichbarkeit von Ostrau mit der Kurklinik auch im Notfall sicher gewährleistet ist. Wir sind der Nationalparkverwaltung mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst dankbar, dass diese Investition und Baumaßnahme trotz Lage im Nationalpark möglich ist.“

Wanderer finden ab dem Kirnitzschtal Umleitungshinweise über die attraktiven Wege wie Eulentilke, Butterweg oder Jordanweg vor. Damit können auch alle Wanderer des Deutschen Wandertages die Baustelle gut passieren.

Dr. Dietrich Butter: „Für die Nationalparkverwaltung ist es ein Anliegen, dass an dieser Stelle keine Sicherheitslücke entstehen kann, wenn wieder ein Hochwasser die Erreichbarkeit von Ostrau in Frage stellt. Deshalb haben wir uns bei unserer Geschäftsleitung des Staatsbetriebes Sachsenforst für die Investition in Höhe von mehreren hunderttausend Euro eingesetzt und sind froh, hier die notwendige Unterstützung erhalten zu haben. Die Bauausführung wird ein Unternehmen aus der Region übernehmen. Wanderer bitten wir für die Bauzeit um Verständnis, sind uns aber sicher, dass wir mit den ausgewiesenen Umleitungen attraktive Wege anbieten können.“

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