Wandern
Die Natur der Sächsischen Schweiz können Sie erlebnisreich „erfahren“. Dafür stehen Ihnen der überregionale Elberadweg, die erlebnisreichen Radwanderwege im Landschaftsschutzgebiet, rund 50 km offizielle Radrouten im Nationalpark sowie Anbindungen an das böhmische Radwegenetz zur Verfügung.
Für grenzüberschreitende Ausflüge in unseren tschechischen Nachbar-Nationalpark Böhmische Schweiz können Sie die Grenzübergänge bei Zadní Doubice (Khaatal/Hinterdaubitz) und Zadní Jetřichovice (Rabensteine/Hinterdittersbach) mit dem Fahrrad nutzen.
Damit Sie bestens vorbereitet auf eine der abwechslungsreichen Radtouren starten können, haben wir hier wertvolle Informationen zusammengestellt, die Ihnen die Planung erleichtern.
Wohin soll es gehen?
Radrouten im Nationalpark
Wegweisung & Markierung
Die Beschilderung ist die wichtigste Orientierungshilfe im Gelände. Auf den grünen Wegweisern im Gelände finden sich Ziele und Wegenamen. Ergänzt werden sie durch verschiedene Wegemarkierungen. Damit sich jeder zurechtfindet, erklären wir hier die einzelnen Wegezeichen.
Wegweiser
Ziele sind in weißer, Eigennamen von Wegen in gelber Schrift gesetzt. Entfernungen auf den Wegweisern sind als Gehzeit in Stunden angegeben.
Farbige Wegmarkierungen (Punkt oder Strich)
Blau steht für überregionale, Rot für regionale, Grün und Gelb für örtliche Wanderwege. Punkte stehen dabei für Rundwege, Striche für Streckenwege.
Bergpfad
Das grüne Dreieck auf grauem Grund markiert Bergpfade. Diese sind teils schwieriger als normale Wanderwege und erfordern eine gewisse Trittsicherheit.
Kletterzustieg
Ein schwarzes Dreieck auf weißem Grund ist die Markierung für Kletterzustiege. Achtung: Das sind keine Wanderwege, sondern Zugänge zu Kletterfelsen für Bergsportler.
Besonderheiten des Wanderns im Nationalpark
Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist das Radfahren ausschließlich auf den offiziellen Radrouten gestattet. Alle anderen Wege sind für Radfahrer nicht erlaubt. Die Nationalpark-Radrouten sind auf den Wegweisern entsprechend ausgewiesen.
Die Routen im Nationalpark verlaufen teilweise über Wald- und Forstwege, die nicht asphaltiert sind. An einigen Stellen erwarten Sie anspruchsvolle Steigungen und nur grob befestigte Passagen. Besonders in Gefälleabschnitten sollten Sie auf tiefe Bodenwellen oder querliegende Hölzer achten, die der Wasserabführung dienen. Alle Radwege sind auch gleichzeitig gekennzeichnete Wanderwege, auf denen Wanderer stets Vorrang haben. Bitte nehmen Sie entsprechend Rücksicht!
Da Wildtiere insbesondere in der Dämmerung und Nacht sehr störungsempfindlich sind und auf schnell vorbeifahrende Radfahrer deutlich schreckhafter reagieren als auf langsamere Bewegungen, bitten wir Sie, das Radfahren in diesen Zeiten zu vermeiden. Achten Sie bitte zudem zu jeder Tageszeit auf Tiere (z. B. Kröten und Schlangen) auf den Wegen.
Im Nationalpark gibt es keine speziellen MTB- oder Downhill-Strecken.
Der Nationalpark Sächsische Schweiz zieht viele Besucher an und ist als Großschutzgebiet die Heimat einer besonderen Pflanzen- und Tierwelt. Damit sich auch in Zukunft alle an der wunderschönen Landschaft und Natur erfreuen können, gelten ein paar besondere Regeln:
Im Nationalpark dürfen ausschließlich die offiziellen Radrouten genutzt werden.
Im gesamten Nationalpark dürfen die Wege nicht verlassen werden, um Tieren und Pflanzen geschützte Räume zu geben und Erosionsschäden zu vermeiden. Bitte respektieren Sie auch an den Aussichten die Begrenzungen. Achtung: In der Kernzone des Nationalparks dürfen nur markierte oder durch Wegweiser gekennzeichnete Wege benutzt werden.
Ihr Müll gehört Ihnen – bitte nehmen Sie auch Essensreste und Taschentücher wieder mit.
Rauchen und Feuer machen, auch mit einem Outdoorkocher, ist untersagt. Waldbrände gefährden nicht nur die Natur, sondern auch die Anwohner der Sächsischen Schweiz. Für Ihr Lagerfeuer gibt es neun genehmigte Feuerstellen im Nationalpark.
Hunde sind willkommen, müssen jedoch auf dem gesamten Gebiet an der Leine bleiben. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Wege für Hunde geeignet sind.
Camping (auch in Autos und Wohnmobilen) und Zelten sind verboten. Das Boofen ist vom 16. Juni bis zum 31. Januar nur im Zusammenhang mit der Ausübung des Bergsports (Klettern) in den gekennzeichneten Boofen erlaubt.
Der Einsatz von Drohnen ist im gesamten Nationalpark verboten.
Das Betreten von Gewässern sowie das Baden im Nationalpark ist für Mensch und Tier verboten.
Sicher unterwegs
Wer sich im Wald bewegt, ist immer auf eigene Gefahr unterwegs. Um diese Gefahr besser einschätzen zu können, haben wir einige Hinweise für Sie zusammengestellt.
Wenn im Nationalpark Totholzbestände zusammenbrechen, können aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht immer alle Wege zeitnah freigeschnitten werden. Diese Wege werden vorübergehend als unpassierbar deklariert und sollten gemieden werden.
Wir informieren über aktuelle Sperrungen und Umleitungen sowie über vorübergehend unpassierbare Wege, damit Sie Ihre Wanderung entsprechend umplanen können.