grenzübergreifende Forschung zur Einschätzung der Felsstruktur in den Nationalparks
Firerisk-Projekt
Im Projekt grenzüberschreitenden Firerisk wird die interne Struktur der sächsischen und böhmischen Sandsteinfelsen genauer untersucht, um potenzielle Risiken, insbesondere im Zusammenhang mit Waldbränden, besser einschätzen zu können. Besonderes Interesse gilt dabei den Felsen, die aus einer äußeren, verfestigten Sandsteinhülle bestehen und weicherem Material im Inneren. Die räumliche Verbreitung dieses Phänomens ist bislang weitgehend unbekannt.
Drei wesentliche Komponenten tragen dabei zu einem umfassenden Gesamtbild bei: Bohrkerne, Georadar und Drohnenbefliegungen.
Die Bohrkerne werden im Labor auf ihre Festigkeit, mineralische Zusammensetzung, sowie ihr Verhalten bei Hitzeeinwirkung geprüft. Das Georadargerät liefert Informationen über die Strukturverhältnisse im gesamten Felsen. Mithilfe einer Drohne wird abschließend ein detailliertes 3D-Modell des untersuchten Felsens erstellt. Diese drei Datensätze fließen schließlich in ein geotechnisches Modell ein, das die Stabilität der Felsen unter unterschiedlichen Szenarien berechnet.
Bei den Untersuchungen wurde darauf geachtet, Felsen und Vegetation nicht zu schaden. Die Bohrlöcher wurden fachgerecht verschlossen.
Das Projekt ist eine Kooperation mit: TU Freiberg, Karlsuniversität Prag, HTW Dresden, Nationalpark Böhmische Schweiz.
Weitere Informationen gibt es auf der Website des Firerisk-Projektes: Firerisk – Projektinhalt.