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17.04.2026

Der Malerweg feiert 20. Geburtstag – Jubiläumsjahr mit Eröffnung einer neuen Ausstellung. Die Stiftung Ursula und Dietrich Hasse präsentiert sich wieder!

Gemeinsame Pressemitteilung von Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V und Nationalpark – und Forstverwaltung von Sachsenforst:

 Vor genau 20 Jahren wurde der Malerweg mit Unterstützung zahlreicher Partner aus der Nationalparkregion Sächsische Schweiz ins Leben gerufen. Seine Attraktivität ist ungebrochen. 

Die acht Tagesetappen haben sich zu einem bundesweit beliebten Mehrtageswanderweg quer durch die Nationalparkregion entwickelt. Der Weg lädt dazu ein, die Schönheit der Sächsischen Schweiz mit dem Blick der Maler der Romantik zu entdecken. Zum 20-jährigen Jubiläum soll die enge Verbindung von Kunst, geschützter Landschaft und touristischer Entwicklung in der Region sichtbar gemacht.

Aus diesem Anlass werden erstmals seit langer Zeit wieder ausgewählte Werke der Ursula und Dietrich Hasse Stiftung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Nationalpark– und Forstverwaltung bewahrt aktuell die Stiftungswerke auf. Von 2006 bis 2021 wurden Teile der Sammlung im Schweizerhaus auf der Bastei öffentlich ausgestellt. Leider wurden die Räume vor fünf Jahren gekündigt. Seitdem suchte man vergeblich nach passenden Räumlichkeiten in der Sächsischen Schweiz für eine Dauerausstellung. 

Am gestrigen Donnerstag wurden 15 ausgewählte Werke als Reproduktionen im Nationalparkpartnerhotel Parkhotel Bad Schandau wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Stiche aus dem 19. Jahrhundert, die allesamt Landschaften der heutigen Nationalparkregion Sächsische Schweiz entlang des Malerwegs zeigen, laden die Besuchenden ein, die wilden Felsen, tiefen Schluchten und weiten Wälder der Nationalparkregion Sächsische Schweiz mit dem Blick der Maler der Romantik zu sehen. Als weiteren Anreiz der Auseinandersetzung werden den historischen Ansichten zeitgenössische Gemälde und Grafiken von den Künstlerinnen aus der Region Claudia Pinkau und Heike Küchler von der Galeriewerkstatt Ansichtssache sowie Andrea Molière von Molière artdesign zur Seite gestellt. Sie schlagen eine Brücke von historischen Blicken zu heutigen Interpretationen.

Bei aller künstlerischen Freiheit zeigen die Werke der Romantik auch die Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft im Elbsandsteingebirge und ermöglichen eine Einschätzung zu den Bemühungen der Menschen aller Epochen, die Güter der Natur nicht nur zu nutzen, sondern diese außergewöhnliche Landschaft auch zu schützen. Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz sind seit 36 beziehungsweise 70 Jahren Teil dieser Bemühungen. Sie haben in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, dass die Felsenlandschaften auch heute noch so erlebbar sind, wie vor 200 Jahren.

Die von Ursula und Dietrich Hasse begründete Sammlung umfasst rund 500 Blätter und Bücher vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, darunter Arbeiten bekannter Künstler wie Johann Alexander Thiele, Canaletto und Adrian Zingg. 

Ob Einheimische oder Gäste, alle sind eingeladen, die Kunst der zwei Epochen zu erleben und erfüllt von diesen Eindrücken, die außergewöhnliche Landschaft der Sächsischen Schweiz neu für sich zu erleben.

Die Ausstellung ist vom 17. April bis zum 25. Oktober täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet und kostenfrei im Parkhotel Bad Schandau (Rudolf-Sendig Str. 12, 01814 Bad Schandau) zu erleben.

Ein großer Dank geht an: Claudia Pinkau, Heike Küchler von der Galeriewerkstatt Ansichtssache Pirna, Andrea Molière aus Lohmen, Parkhotel Bad Schandau, Fa. Taradesign Pirna, Fa. Peschke Bielatal, Werbeagentur iD Ostrau, Musikschule Sächsische Schweiz e.V. sowie Stadtverwaltung Bad Schandau.

Bildunterschrift:

Bild:   Jörg Weber
Thomas Kunack, Bürgermeister von Bad Schandau und Stellvertreter des Vorsitzenden des Tourismusverbandes Sächs. Schweiz e.V. und Uwe Borrmeister, Leiter der Nationalpark – und Forstverwaltung Sächs. Schweiz eröffneten gemeinsam die neue Ausstellung im Parkhotel Bad Schandau.