Durchforstungs- und Verkehrssicherungsarbeiten vorzeitig erfolgreich beendet – K8751 zwischen Bahra und Markersbach wieder frei
Die Leiterin des Forstreviers Berggießhübel, Annett Wehner, von der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst hat die erforderlichen Durchforstungs- und Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang der schmalen Talstraße zwischen Bahra und Markersbach diese Woche erfolgreich und vorzeitig abgeschlossen.
Für die aufwändigen Arbeiten musste die Straße voll gesperrt werden. Die reizvolle landschaftlich schöne Strecke mit ihrer Einbettung in den Wald brachte einige technische Herausforderungen aufgrund der geringen Fahrbahnbreite und der angrenzenden Hangpartien mit sich. Daher fällten die Spezialisten der Maschinenstation Königstein des Staatsbetriebes Sachsenforst mit speziellen Forstmaschinen direkt von der Fahrbahn aus die zu entnehmenden Bäume. Nach dreieinhalb Wochen und abschließender Reinigung konnten die Sperrungen abgebaut werden. Jetzt kann der Verkehr wieder sicherer fließen.
Die erfahrenen Waldarbeiter haben nicht nur die Bäume gefällt, die auf die Straße zu stürzen drohten, sondern haben auch nicht standortsgerechte Fichten entfernt, die entlang des Baches standen. Abgestimmt mit der Flussmeisterei und den zuständigen Umweltbehörden im Landratsamt können sich nun wieder auentypische Laubgehölze ansiedeln.
Försterin Annett Wehner dankt für das Verständnis für die Straßensperrung und erläutert den Zweck der Arbeiten: „Im Zuge der Maßnahmen haben wir die angrenzenden Bestände so durchforstet, dass jetzt auf eine Baumlänge, also ca. 25–30 m, weniger Gefahren für den Straßenverkehr bestehen. Wir leisten als Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz mit derartigen Durchforstungsarbeiten neben der Verkehrssicherung auch einen Beitrag zur Umgestaltung von Ökosystemen in Hinblick auf den prognostizierten Klimawandel sowie zur Stärkung naturgerechter Waldentwicklung.“
Verkehrssicherung dient dem Schutz der Öffentlichkeit an Straßen sowie bebauten Grundstücken und ist Aufgabe des Grundstückseigentümers. Dafür werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt um das Sicherheitsrisiko zu bewerten und zu dokumentieren.
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Bild 1: Revierleiterin Annett Wehner meisterte mit Unterstützung der Maschinenstation Königstein des Staatsbetriebes Sachsenforst aufwändige Durchforstungs- und Verkehrssicherungsarbeiten an der Talstraße zwischen Bahra und Markersbach. Bei einer Einsatzbesprechung stimmen sich die Spezialisten ab (v.l.n.r.): Dirk Schneider von der Maschinenstation Königstein, Revierleiterin Annett Wehner, Lukas Lange, Vincenz Wende und Tony Hoffmann.
Foto: Klaus Dietmar