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02.07.2026

Nationalpark- und Forstverwaltung saniert Sandsteintrockenmauer für den Malerweg bei Krippen

Kenner freuen sich über ihren Anblick, sie sind Zeugen der Kulturlandschaft im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz und geschützte Biotope, aber wehe, sie verlieren ihre Stabilität, dann werden sie zur finanziellen und bautechnischen Herausforderung: die Rede ist von Trockenmauern und hier speziell von einer rund 100 Jahre alten Sandsteintrockenmauer oberhalb von Krippen direkt am Malerweg. Sie war in einem so schlechten Zustand, dass schon ein Fangzaun errichtet wurde, damit Steine nicht den Hang hinunterrollen und Häuser beschädigen. Im Februar 2026 war es schließlich soweit und nach Bodenfrost und anhaltenden Regenfällen stürzten Teile der Mauer ein. Einige der Steine rollten tatsächlich bis in den Fangzaun. 

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz, auf deren Grundstück im Landeswald die Mauer steht, ist als Vertreterin des Eigentümers für den Erhalt der Mauer zuständig. Martin Aulitzky ist der zuständige Bauingenieur in der Verwaltung. Er hat Investitionsmittel priorisiert, die erforderlichen Verfahren zur Beauftragung und zur Berücksichtigung der Naturschutzbelange durchgeführt. So konnte eine erfahrene Baufirma aus Waltersdorf dafür gewonnen werden, die eingestürzte Mauer am steilen Hang kurzfristig wieder aufzubauen. Sie trug die Mauer bis in noch stabile Bereiche ab, um sie dann trotz der beengten Platzverhältnisse fachgerecht und fast ausschließlich mit den alten Steinen wieder neu aufzusetzen.

Nun trägt sie wieder für viele Jahrzehnte den Malerweg, stabilisiert den Hang und bleibt vollständig als Biotop erhalten. Mit der Zeit werden sich wieder viele geschützte Arten in den schmalen unvermörtelten Fugen wohlfühlen.

Foto: M. Aulitzky

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst beauftragte eine erfahrene Baufirma aus Waltersdorf, um dieses wichtige Zeugnis der Kulturlandschaft zu erhalten. Die Bauprofis haben die eingestürzte Trockenmauer am steilen Hang bis in noch stabile Bereiche zurückgebaut, um sie dann trotz beengter Platzverhältnisse fachgerecht und fast ausschließlich aus den alten Steinen wieder neu aufzusetzen. Nun hält sie wieder für viele Jahrzehnte den Hang stabil und ist für die Krippener und für Malerwegwanderer ein schönes Stück heimatlicher Kulturgeschichte im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz.