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31.07.2026

Ranger und Förster geben 375 Grundschülern Einblicke in Waldnatur und typische Berufe der Nationalparkregion

Waldjugendspiele der Nationalpark- und Forstverwaltung nicht nur gut für Kinder:

 Mitarbeitende der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst bescherten kürzlich rund 375 Grundschülern an vier Tagen aufregende Entdeckungen in der Waldnatur. Für die Kinder bedeuten die Waldjugendspiele Spiel, Sport, Spaß an kurzweiligen Stationen in idyllischer Natur und die Möglichkeit, über sich hinaus zu wachsen.

Unterstützt von Freiwilligendienstleistenden hatten Mitarbeitende der Umweltbildung liebevoll je einen Parcours mit abwechslungsreichen Stationen für die 27. Waldjugendspiele an der Bildungsstätte Sellnitz am Fuße des Liliensteins im Nationalpark Sächsische Schweiz sowie im Waldgebiet Viehleite in Pirna im Landschaftsschutzgebiet aufgebaut.

Für involvierte junge Freiwilligendienstleistende ist die Organisation und Durchführung solcher Naturbildungsveranstaltungen eine wertvolle und manchmal sogar wegweisende Erfahrung. Laura Larissa Lepczynski war beispielsweise im Rahmen eines Pflichtpraktikums während ihres Studiums der Landschaftsarchitektur an der TU Dresden an der Organisation und Realisierung der 26. Waldjugendspiele beteiligt. Mit besonderer Freude blickt sie heute auf das Gemeinschaftserlebnis Waldjugendspiele zurück: „Wir haben den Schulkindern regionale Besonderheiten ihrer Heimat erlebbar gemacht und nähergebracht. Die Kinder hatten sehr viel Spaß an den Geschicklichkeits- und Denkaufgaben und haben Neues über sich selbst erfahren. Auch haben sie beispielsweise zum Berufsbild des Rangers viel gelernt – das hat mich besonders gefreut. Die Waldjugendspiele waren für mich eine wichtige, sogar richtungsgebende, vorberufliche Erfahrung. Besonders gefallen hat mir, einerseits eine eigene Handschrift in die Mitorganisation der Waldjugendspiele einbringen zu können und gleichzeitig gemeinsam so viele Menschen zu koordinieren.“

Jetzt macht Laura Larissa Lepczynski naturräumliche Besonderheiten in größerem Maßstab nachhaltig erlebbar. Denn sie ist seit Mai 2026 als Sachbearbeiterin Erholungsraum- und Besucherkonzeption tätig und trägt so als Teil des vielfältigen Teams der Nationalpark- und Forstverwaltung zur Entwicklung der Nationalparkregion bei.

Dr. Karolin Tischer, Leiterin FB 4 Besucherzentren und Umweltbildung der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst, freut sich in diesem Jahr ganz besonders über die Bedeutung der Waldjugendspiele und den Zuspruch in der Nationalparkregion: „Das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz wird im September 70 Jahre alt! Schon sehr lange kümmern sich Menschen um die Pflege und den Erhalt unserer außergewöhnlichen Landschaft. Den Kindern hier spielerisch und aktiv einen Zugang zum Wald als Lebensraum, Erholungsort und perspektivisch vielleicht sogar als berufliches Umfeld zu schaffen, ist uns ein Herzensanliegen.“

Hintergrund zu den Waldjugendspielen

Ziel der Waldjugendspiele ist es, Kindern auf spielerische Weise die Natur näherzubringen und das Bewusstsein für den Schutz der Wälder zu stärken. Insgesamt 66 Termine in ganz Sachsen mit circa 5.400 Schülerinnen und Schülern wurden in diesem Jahr ermöglicht. Die Waldjugendspiele sind ein Gemeinschaftsprojekt des Staatsbetriebes Sachsenforst und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald / Landesverband Sachsen. e. V.. Es gründet auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und dem Sächsischen Kultusministerium. Die Waldjugendspiele finden jährlich im Frühsommer in den Forstbezirken und Schutzgebietsverwaltungen von Sachsenforst statt, darunter auch in der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz.

Mitarbeitende der Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst haben auch für die diesjährigen 27. Waldjugendspiele Themen wie den nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen Holz, Wasser oder Boden kinderfreundlich aufbereitet. Die Kinder entdeckten spielerisch die Aufgaben sowie die Bedeutung der forstlichen Berufe und des Naturschutzes an Stationen wie »Bäume und Holz« oder »Natur aus dem Gleichgewicht«. Neben dem Wissen über den Wald war auch ein gutes Mit- und Füreinander gefragt – so insbesondere an der Station »Spinnennetz«, denn für jedes Kind gab es hier lediglich einen Durchschlupf, der nur im Für- und Miteinander zu finden war.

BU:

Bild: Förster, Ranger, Forstwirte sowie das Team der Umweltbildung der Nationalpark- und Forstverwaltung betreuten die vielfältigen Stationen der Parcours. Mit Erfahrung und Engagement vermittelten sie den Kindern spannende Informationen über den Wald.

Foto: Hp. Mayr