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07.08.2026

Nationalpark Sächsische Schweiz: Nach umfangreichen Freischneidearbeiten – Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst und Kurort Rathen geben den Basteiweg wieder frei

Die Spezialisten der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst haben unterstützt durch die Gemeindeverwaltung von Kurort Rathen den wichtigen Wanderweg „Basteiweg“ im Nationalpark auf 1,2 km Länge freigesägt. 

Die untere Forstbehörde im Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat kurzfristig die Allgemeinverfügung zur Waldsperrung so angepasst, dass der Basteiweg, der als wichtigster Wanderweg den Kurort Rathen auf aussichtsreicher, aber steiler Strecke mit der Basteibrücke und der Basteiaussicht verbindet, wieder frei bewandert werden kann.

Unter Beteiligung von Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch, der Staatsministerin für Tourismus Barbara Klepsch, Landrat Michael Geisler und Bürgermeister Roman Rolof entfernten um 13 Uhr der Waldarbeiter Lucas Hänsel und der Mitarbeiter der Nationalparkwacht Frank Kowalzik zusammen mit zwei Mitarbeitenden der Gemeinde Kurort Rathen, die alle intensiv an der Beseitigung der umfangreichen Schäden beteiligt waren, das Baugitter, das für die Absperrung des Wanderwegs genutzt wurde.

Viele komplizierte Baumbrüche waren trotz der Schnelligkeit der Arbeiten unter Beachtung aller Sicherheitsanforderungen zu beseitigen. Forstmaschinen konnten auf dem bekannten schmalen Wanderweg nicht eingesetzt werden. Alles musste von Hand bewegt werden. Auch im Bereich des Zugangs zur Basteibrücke und der Ferdinandaussicht waren schwere Ast- und Baumbrüche zu beseitigen.

Seit Montag waren vier Forstwirte und ein Ranger der Nationalpark- und Forstverwaltung unter federführender Anleitung des Nationalpark-Revierförsters Frank Wagner alleine an diesem Weg im Einsatz, der durch die Steilheit des Geländes und die hohen Temperaturen besonders herausfordernd war. 

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst ist froh, diesen wichtigen Wanderweg zwischen dem Kurort Rathen und der Bastei, der im Jahr von vielen Tausend Menschen begangen wird, so schnell nach dem Unwetter wieder freigeben zu können. Damit steht er symbolisch für die weiteren Aufräumarbeiten, die in vollem Gange sind und weiter vorangetrieben werden. Dabei werden neben Mitarbeitern der Nationalpark- und Forstverwaltung und der Maschinenstation von Sachsenforst auch regionale Forstunternehmen sowie Spezialfirmen eingesetzt.

Die weiteren Entwicklungen zum Arbeitsfortschritt und zur Wiederöffnung weiterer Wanderwege können Sie im Ticker unter folgendem Link verfolgen: Sturmschädenbehebung im Rathener Gebiet.

BU:

Foto: Hp. Mayr

Bastei nun auch von Rathen wieder erreichbar: Unter Beteiligung von Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatsministerin für Tourismus Barbara Klepsch wurde der Basteiweg offiziell wieder für Besucher freigegeben.